Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD, CDU und Junges Duisburg
zur Drucksache 26-0281 „Toeppersee Rheinhausen – Grillzonen und Hundeauslaufflächen“
zur Sitzung des Rates am 4. Mai 2026
Die Verwaltung wird beauftragt, ein gesamtstädtisches Konzept für die Nutzung öffentlicher Grillflächen im Stadtgebiet zu erarbeiten und umzusetzen. In dem Konzept soll auch ein Bewirtschaftungsmodell enthalten sein. Ziel ist es, das Grillen auf öffentlichen Flächen besser zu steuern, um Störungen und Nutzungskonflikte zu minimieren.
Begründung:
Zuletzt ist es zu Belästigungen und Nutzungskonflikten durch unreguliertes Grillen auf vorhandenen öffentlichen Grillflächen im Stadtgebiet, z. B. am Toeppersee oder im Stadtpark Meiderich, gekommen. Wir wollen das Grillen auf öffentlichen Flächen nicht grundsätzlich verbieten, da es für Duisburgerinnen und Duisburger ohne eigenen Garten oder Balkon die Möglichkeit bietet, im Freien zu grillen. Dies darf jedoch nicht zu störenden Belastungen Dritter führen. Aus diesem Grund wird bereits zusätzliches Personal für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Seen und in Parks eingesetzt. Dennoch kommt es an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet immer wieder zu Ansammlungen von größeren Personengruppen, häufig auch aus anderen Städten, die sich nicht an bestehende Regeln halten. So treten immer wieder Probleme mit Müllhinterlassenschaften, Parkverstößen, Emissionen und Ruhestörungen auf. Dies führt zu Beschwerdelagen nicht nur von Anwohnerinnen und Anwohnern, sondern auch von anderen Nutzerinnen und Nutzern der See- und Parkflächen.
Aus diesem Grund soll die Verwaltung ein Bewirtschaftungskonzept erarbeiten, dass ein geordnetes Grillen ermöglicht und die Anzahl der Grillenden reduziert.