Die SPD-Fraktion begrüßt, dass Duisburg im Rahmen des Kohleausstiegs Gelder für Zukunftsinvestitionen erhält. „Es ist gut, dass wir als wichtiger Industriestandort beim Ausstieg aus der Kohle unterstützt werden. Dafür haben sich auch unsere Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir in Berlin eingesetzt“, lobt SPD-Fraktionsvorsitzender Bruno Sagurna.

„Wir wollen gezielt in eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung investieren. Bestes Beispiel ist der geplante Technologiepark in Wedau-Nord mit Rechenzentrum, universitärer Forschung und innovativen Start-ups anstelle des alten Bahnwerks“. Weitere Impulse soll es durch die Förderung der Wasserstoff-Technologie geben. Das Strukturstärkungsgesetz stellt bis ins Jahr 2038 für NRW Mittel von insgesamt 662 Millionen Euro zur Verfügung. Duisburg wird als eine von fünf Städten in NRW begünstigt. Sagurna kritisiert allerdings die NRW-Landesregierung: „Ich hoffe nicht, dass die CDU-/FDP-Landesregierung Duisburg bei einem notwendigen Co-Finanzierungsanteil wie bei der immer noch ausstehenden Altschuldenregelung im Stich lässt.“

Weiter erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende: „Der Arbeitsmarkt in Duisburg hat sich vor Corona positiv dargestellt. Es gibt deutlich mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung als noch vor Jahren und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt war zuletzt dynamisch. Jetzt müssen wir dranbleiben. Daher wollen wir die Gelder konkret einsetzen, um neue Arbeitsplätze und neue Wertschöpfung zu schaffen.“ Es zeige sich zudem, dass Duisburg mit der gezielten Einwohnerförderung, dem Ausbau der Infrastruktur und der Verbesserung der Lebensqualität bisher auf die richtigen Themen setze.

„Wir haben in den letzten Jahren vieles erreicht und angestoßen. Gemeinsam mit unserem Oberbürgermeister Sören Link arbeiten wir weiter an einer positiven Entwicklung. Wer diese Arbeit unterstützt, stärkt Sören Link und uns mit einem klaren Zukunftskurs für Duisburg“, sagt SPD-Fraktionschef Sagurna abschließend.

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