Unsere Sportvereine in Duisburg stiften Identität, Zusammenhalt und sind wichtige Botschafter unserer Stadt – weit über die Stadtgrenzen hinaus. Ein gutes Beispiel dafür ist unser traditionsreicher Eishockeyverein, die Duisburger Füchse.

Die Füchse spielen aktuell in der Oberliga, der dritthöchsten deutschen Eishockeyliga, und haben sich bereits für die Play-offs qualifiziert. Gleichzeitig war seit Langem klar: Die bestehende Eissporthalle aus dem Jahr 1971 ist in die Jahre gekommen. Deshalb hat der Rat der Stadt Duisburg bereits im September 2024 beschlossen, eine Machbarkeitsstudie für den Neubau einer Eissporthalle auf den Weg zu bringen.

Doch dann musste es schneller gehen als geplant. Bei einer Prüfung Ende des vergangenen Jahres wurden Brandschutzmängel festgestellt. Die Folge: Die Zuschauerkapazität musste auf 1.500 Plätze begrenzt werden, zudem ist die Nutzung der Halle nur noch bis zum Ende der Eissportsaison 2025/2026 zulässig.

Klare Entscheidung für die Zukunft des Eissports in Duisburg

Für uns war klar: Wir müssen schnell handeln, um die Zukunft der Duisburger Füchse – und des Eissports in unserer Stadt insgesamt – zu sichern. Und genau das haben wir getan.

Wir haben beschlossen, eine neue Eissporthalle mit zwei Eisflächen und einer Zuschauerkapazität von zunächst 2.500 Plätzen zu bauen. Sollte der sportliche Erfolg der Füchse weitere Schritte nach oben ermöglichen, kann die Halle perspektivisch erweitert werden. Während der voraussichtlich dreijährigen Bauzeit wird auf der Bezirkssportanlage Wedau I auf dem Pachtgelände der VSG Duisburg eine temporäre Eissporthalle errichtet.

Zwei Eisflächen – mehr Zeiten für Schulen und Hobby-Eisläufer

Von diesem Neubau profitieren nicht nur die Füchse und ihre Fans, sondern auch die Schulen sowie ganz Duisburg und die Region. Mit zwei Eisflächen können künftig täglich bis zu acht Schulklassen trainieren – statt bislang nur drei bis vier. Und auch die Zahl der nutzenden Hobby-Eisläuferinnen und -läufer steigt von rund 30.000 auf 100.000 bis 120.000 pro Jahr.

Das ist ein starkes Signal für den Sportstandort Duisburg und eine Investition in Freizeit, Nachwuchsarbeit und Lebensqualität.

von Werner von Häfen